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Altorientalische Sammlung
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Replik Pazuzu-Statuette

Kategorien

Signatur

21-001

Datierung

Moderner Abguss aus Museum

Maße

L. 16,6 cm - max. Br. 7,8 cm

Material

Gips

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Replik Pazuzu-Statuette

© Institut für Archäologische Wissenschaften


Die kleine Statuette des Dämons Pazuzu ergänzt den Bestand an magisch-ritueller Kleinplastik in der Sammlung sehr gut. Dargestellt ist das Mischwesen aus Mensch, Löwe und Ziege, das in seiner furchterregende Erscheinung mit der abwehrend/angreifend erhobenen Pranke die Krankheitsdämonin Lamastu abwehren soll. Häufiger noch wird Pazuzu mit vier Flügeln dargestellt, was ihn auch als Winddämon kennzeichnet. Die Identifikation als Pazuzu ist durch seine unverwechselbare Ikonographie und einige beschriftete Funde möglich, nach denen er als Sohn des Gottes Ḫanbu bezeichnet wird. Pazuzu bekämpfte die böse Lamastu und wurde daher als persönlicher magischer Schutzgott außer als Kleinplastik auch in Form von Amuletten bzw. Anhängern - dann reduziert auf den Kopf - dargestellt.

Beschrieben von Prof. Dr. Dirk Wicke

Literatur

Dirk Wicke (2021), Neues in der Sammlung, in: Enki, Heft 19, S. 39.

Weiterführende Literatur:
Nils P. Heeßel: Pazuzu. Archäologische und philologische Studien zu einem altorientalischen Dämon. In: Tzvi Abusch, Ann K. Guinan (Hrsg.): Ancient magic and divination (Band 4), Leiden 2002.
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Über die Plattform


Entstehungskontext der Plattform

Die Plattform wurde von der Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen" am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften entwickelt und im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität im Jahr 2014 eröffnet. Ihr Aufbau war eng mit der Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ verknüpft, die von Oktober 2014 bis Februar 2015 im Museum Giersch der Goethe-Universität zu sehen war. Viele der Objekterzählungen waren auch in der Ausstellung zu lesen und sind im Katalog abgedruckt worden; viele Ausstellungstexte haben wiederum den Weg in die Plattform gefunden. Ebenso wurden die auf der Plattform gezeigten Filme sowie viele der Fotografien eigens für die Ausstellung produziert.

Leitung der Studiengruppe und Herausgabe der Plattform

Dr. Judith Blume (heute: Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität)
Dr. Vera Hierholzer (bis 2018; heute: Direktorin des Museums für Industriekultur in Osnabrück)
Dr. Lisa Regazzoni (bis 2020; heute: Professur für Theorie der Geschichte an der Universität Bielefeld)

Betreuung der Plattform

Sammlungskoordination der Goethe-Universität
Universitätsbibliothek Johann-Christian-Senckenberg
sammlungen@uni-frankfurt.de

Programmierung

Sven Winnefeld
www.winkin-verlag.de

Design

FGS Kommunikation – Steffen Grzybek, Martin Schulz GbR
www.fgs-kommunikation.de

Developed By

Jatinkumar Nakrani
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Team der Jubiläumsausstellung "Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität" von 2014

Dr. Charlotte Trümpler (Projektleitung und Kuratorin; Autorenkürzel: CT)
Dr. Judith Blume (Kuratorin, Autorenkürzel: JB)
Dr. Vera Hierholzer (Kuratorin, Autorenkürzel: VH)
Dr. Lisa Regazzoni (wissenschaftliche Mitarbeit, Autorenkürzel: LR)

Fotografien

Die Fotografien wurden von den einzelnen Sammlungen oder Autoren zur Verfügung gestellt sowie von Tom Stern (Sammlungsräume und Objekte), Uwe Dettmar (Objekte) und Jürgen Lechner (Objekte) angefertigt. Die Nachweise finden Sie bei den entsprechenden Abbildungen. Sollte trotz sorgfältiger Recherche ein Rechteinhaber oder Fotograf nicht genannt sein, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.

Filmproduktion

Sophie Edschmidt (Regie und Schnitt)
Philipp Kehm (Kamera)
Philipp Gebbe (Musik)
Dr. Charlotte Trümpler (Idee und Beratung)

Finanzierung