Herzlich Willkommen auf der Online-Plattform der Sammlungen an der Goethe-Universität!

Die Plattform ist das Publikations- und Vernetzungswerkzeug der Frankfurter Universitätssammlungen. Hier finden Sie einen Überblick über alle Sammlungen sowie die jeweiligen Kontaktdaten, einige exemplarische Objekte samt Objekterzählungen und Hinweise auf aktuelle und vergangene Projekte und Veranstaltungen. Eine Datenbank zur systematischen Erschließung der Objekte befindet sich derzeit noch im Aufbau. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Neuigkeiten

Khwe-Besucher:Innen aus Namibia lernen den Umgang mit der zentralen Sammlungsdatenbank CODA der Goethe-Universität
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Das Oswin-Köhler-Archiv beherbergt die weltweit größte Sammlung von Dokumenten zur Sprache und Kultur der Khwe, die der deutsche Afrikanist Oswin Köhler gemeinsam mit seinen Khwe-Informanten im Nordosten Namibias zwischen 1959 und 1992 zusammengetragen hat. 

Das Oswin-Köhler-Archiv hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mitgliedern der Herkunftsgemeinschaften Zugang zu seinen Beständen zu gewähren und sie in die Erforschung und Aufbereitung dieser Bestände einzubeziehen.

Die Khwe-Sammlung umfasst Tausende von Manuskripten in der Khwe-Sprache, 99 Briefe auf Khwe, die Oswin Köhler und sein Feldassistent Ndo Tinene miteinander ausgetauscht haben, mehr als 1.600 Fotografien, eine Stunde Filmmaterial, ca. 60 Stunden Tonaufnahmen, mehr als 300 ethnografische Objekte, 162 Pflanzenpäparate und 322 Zeichnungen der Khwe. All diese Materialien sind nun über die kürzlich veröffentlichte zentrale Sammlungsdatenbank der Goethe-Universitä, CODA, zugänglich: https://www.coda.ub.uni-frankfurt.de.

Während des jüngsten Workshops, der vom 17. bis 28. August 2026 im Oswin-Köhler-Archiv stattfand, lernten die Besucher:Innen, auf die Khwe-Materialien in CODA zuzugreifen, Informationen zu suchen und zu exportieren, digitale Medien herunterzuladen sowie ausgewählte Datensätze zu bearbeiten, zu teilen und für Präsentationen zu nutzen.

Die Besucher:Innen genossen es, Aufnahmen zu betrachten, die frühere kulturelle Praktiken zeigen, und den Stimmen ihrer Vorfahren zu lauschen. Sie waren sehr daran interessiert, durch die Recherche in den umfangreichen Materialien der Datenbank mehr über ihre Kultur zu erfahren.

Die vier Besucher:Innen waren

-        Justa Ngombala, Enkelin von Köhler’s erstem Informanten ǁGo-kho-dom,

-        Stefanus Dikoshi, Enkel von Köhler’s langjährigem Informanten Kafuro,

-        Sonner Geria, Vorsitzender des Bwabwata Khwe Custodian Committee zum Erhalt von Sprache und Kultur der Khwe,

-        Mercy Iyvonne Tutco, Vertreterin der Khwe-Jugend.

Mercy über ihre Erfahrungen mit CODA, 26.8.2026:

My name is Tutco Mercy from Namibia, residing at Chetto village, Bwabwata National Park. I was invited for two weeks by Gertrud [Boden] and Sonner [Geria] to come and attend. And it is very much interesting. I have used the CODA database and it was easy. They taught me how to search for items and how to download, how to make presentations. And the most interesting thing that I learned yesterday was about our culture. I was listening and watching them when they demonstrated a burial. When a person needs to be buried, what should be done and which medicines need to be used to wash people, to bath kids and elders. And I enjoyed it. It was really … I don’t know how to say … Now I know things that need to be used. Before, when people were going deep in the bush to collect medicines to come and bath kids, I used to think it’s something different. But what I saw in the computer, tells me: ‘When I go back, do it by myself, yes!’

Sammlungsschaufenster

Paläoanthropologisch/geologische Sammlungen – SGN
Schaufenster

PALÄOANTHROPOLOGISCH/GEOLOGISCHE SAMMLUNGEN – SGN Der Objektbestand wurde 1968 durch Übernahme der Hominiden-Sammlung Gustav Heinrich Ralph von Koenigswald (1902–1982) begründet (Hominiden, Begleitfauna, Abgusssammlung). Er stellt die größte Sammlung frühpleistozäner Hominiden in Europa und Amerika dar und umfasst Original-Hominiden-Funde aus Sangiran (Java), Homo erectus-Funde sowie eine umfangreiche Schädelsammlung zu Homo sapiens. In späteren Jahren wurde der Bestand mehrfach erweitert. Es kamen

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Über die Plattform


Entstehungskontext der Plattform

Die Plattform wurde von der Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen" am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften entwickelt und im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität im Jahr 2014 eröffnet. Ihr Aufbau war eng mit der Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ verknüpft, die von Oktober 2014 bis Februar 2015 im Museum Giersch der Goethe-Universität zu sehen war. Viele der Objekterzählungen waren auch in der Ausstellung zu lesen und sind im Katalog abgedruckt worden; viele Ausstellungstexte haben wiederum den Weg in die Plattform gefunden. Ebenso wurden die auf der Plattform gezeigten Filme sowie viele der Fotografien eigens für die Ausstellung produziert.

Leitung der Studiengruppe und Herausgabe der Plattform

Dr. Judith Blume (heute: Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität)
Dr. Vera Hierholzer (bis 2018; heute: Direktorin des Museums für Industriekultur in Osnabrück)
Dr. Lisa Regazzoni (bis 2020; heute: Professur für Theorie der Geschichte an der Universität Bielefeld)

Betreuung der Plattform

Sammlungskoordination der Goethe-Universität
Universitätsbibliothek Johann-Christian-Senckenberg
sammlungen@uni-frankfurt.de

Programmierung

Sven Winnefeld
www.winkin-verlag.de

Design

FGS Kommunikation – Steffen Grzybek, Martin Schulz GbR
www.fgs-kommunikation.de

Developed By

Jatinkumar Nakrani
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Github

Team der Jubiläumsausstellung "Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität" von 2014

Dr. Charlotte Trümpler (Projektleitung und Kuratorin; Autorenkürzel: CT)
Dr. Judith Blume (Kuratorin, Autorenkürzel: JB)
Dr. Vera Hierholzer (Kuratorin, Autorenkürzel: VH)
Dr. Lisa Regazzoni (wissenschaftliche Mitarbeit, Autorenkürzel: LR)

Fotografien

Die Fotografien wurden von den einzelnen Sammlungen oder Autoren zur Verfügung gestellt sowie von Tom Stern (Sammlungsräume und Objekte), Uwe Dettmar (Objekte) und Jürgen Lechner (Objekte) angefertigt. Die Nachweise finden Sie bei den entsprechenden Abbildungen. Sollte trotz sorgfältiger Recherche ein Rechteinhaber oder Fotograf nicht genannt sein, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.

Filmproduktion

Sophie Edschmidt (Regie und Schnitt)
Philipp Kehm (Kamera)
Philipp Gebbe (Musik)
Dr. Charlotte Trümpler (Idee und Beratung)

Finanzierung